April 2014 Teutoburger Wald

Reisebericht der kleinen Tour in den Teutoburger Wald vom 04.-06. April 2014

Freitag, 04. April 2014

Ein mal im Jahr geht es in die Heimat zu den german Roots, in den Teutoburger Wald. Der Zeitpunkt ist wieder da. Gestartet bin ich aber erst um 21:40 Uhr, da ich vorher noch das Geld für das Benzin verdienen muss... Der Tacho steht bei Kilometer 25.890. Da es schon dunkel ist, mache ich auch keine Fotos - ich fahre einfach nur in Richtung Ziel, bis die Müdigkeit mich übermannen wird.

In Drensteinfurt ist es dann soweit. Es ist 00:15 Uhr und Zeit zum Schlafen. Eine Stelle zum Übernachten ist schnell gefunden. Ich krieche in mein Bett und schlafe direkt ein. Gefahren bin ich 91 Kilometer.

Samstag, 05. April 2014

Um 08:00 Uhr werde ich durch das Palava einer Rüttelplatte geweckt. Meine Ape scheint zu beben. Ca. 50 m entfernt wird der Vorplatz zu einer Sportanlage erneuert und der arbeitende Mensch dort verfestigt den Boden für die neue Pflasterung. Ich könnte ihn würgen...

Es bleibt mir nichts anderes übrig als aufstehen, duschen und essen. Noch schnell ein paar Fotos meiner Übernachtungsstelle geschossen ...





...
und schon geht es weiter. Es ist 10:15 Uhr.



Ich komme durch Städte wie Ahlen...



... fahre viel über Land...



... und durch das schöne, kleine Städtchen Stromberg.





Weiter geht's...



Um 12:00 Uhr komme ich in den Kreis Paderborn...



Noch ein paar Kilometer...



... und ich stehe auf dem Parkplatz zu den Externsteinen.



Den kurzen Weg zu den Steinen laufen...





... und nach einigen Minuten sind sie erreicht.



Kombi-Ticket (Externsteine und Hermanns-Denkmal) gelöst ...





... und schon geht es mit der Treppe rauf auf den ersten Felsen.



Eine schöne Aussicht auf den kleinen See bietet sich dem Besucher.







Blick auf den zweiten zu besteigenden Felsen.





Komische Menschen sind da auch.





Der zweite Felsen bietet eine kleine Plattform, auf der wohl mal ein Raum gewesen sein muss. Die eingehauenen Vertiefungen in den Steinen lassen vermuten, dass dort mal Balken für ein Dach gewesen sein müssen.



Ein Blick auf den Felsen, auf dem ich zuerst war.







Das diesige Wetter lässt leider keinen weiten Blick zu.





Anschließend gehe ich noch ein bisschen in der näheren Umgebung spazieren.



Der Blick auf die Steine vom See aus.





Ich fahre zum Hermann-Denkmal, breche die Fahrt dorthin aber ab. Je höher ich komme, desto schlechter wird das Wetter. Oben angekommen ist der Nebel derart dicht, dass ich sowieso nichts sehen würde. Vielleicht ist morgen besseres Wetter...



Ich fahre also nach Stukenbrock...







... und schau die Stadt an.



Stukenbrock ist nur eine kleine Stadt und schnell ist alles gesehen.





Beim Herumfahren in der Gegend beobachte ich einige Zeit ein Rindviech, welches einsam auf einer Weide steht.





Der Safari-Park, in dem man mit dem Fahrzeug zwischen wilden Tieren fahren kann, hat schon geschlossen. Mit der Ape würde ich sowieso nicht zwischen Löwen, Elefanten und sonstigen Tieren fahren, weil mir das zu gefährlich wäre. Trotzdem fahre ich hin und schau mal, was sich da in den letzten Jahren so verändert hat.



Bei der Suche nach einer guten Übernachtungsstelle komme ich zufällig in Oerlinghausen an dem Archäologischen Freilichtmuseum vorbei. Ich dusche, bereite mir noch ein Essen, hau mir Bier rein und lege mich um Mitternacht in meine Koje.

Die absolute Stille dort lässt mich wunderbar schlafen. Gefahren bin ich heute 184 Kilometer.



Sonntag, 06. April 2014

Um 09:00 Uhr stehe ich auf...



... und fahre meine Ape wieder zurück zum Eingangsbereich des Freilichtmuseums. Dort kann ich in Ruhe frühstücken. Angesprochen werde ich trotzdem von zig Leuten, die mit ihren Hunden unterwegs sind. Eine Ape ist halt immer etwas Besonderes.



Um 10:00 Uhr öffnet das Museum und ich gehe hinein.



Gezeigt wird hier, wie die Menschen in ganz früherer Zeit lebten.













Das Museum ist nicht groß, dafür aber sehr schön angelegt, sauber und interessant und mit 4 Euro Eintritt ein echter Schnapper.



























Nach Besichtigung des Freilichtmuseums geht es in Richtung Hermannsdenkmal. Auf den Weg dorthin komme ich an einem kleinen Flughafen für Segelflieger und kleine Motorflugzeuge vorbei und schau dort eine Weile zu.









Der Weg zum Hermannsdenkmal führt durch viel Wald. Das Wetter ist heute super, es ist schön warm und klare Sicht.



Nach einer halben Stunde Fahrt ist der Parkplatz zum Denkmal erreicht.



Um zum Denkmal zu kommen, geht man zunächst an einigen kleinen Läden und Gastronomie vorbei.





Kurz um die nächste Kurve gebogen und schon zeigt sich am Ende des Weges das riesige Denkmal.



Auf halben Weg stößt man auf die Hütte "Ernst von Bandel", dem Erbauer des Denkmals.





Im Inneren kann man sich anhand von Plakaten, Fotos und Modellen über die Entstehung und den Bau des Denkmals ausführlich informieren.





Das Denkmal ist schon recht riesig und beeindruckend.



Der Platz vor dem Denkmal.



Eine Treppe führt nach oben zum Podest.



Von hier aus hat man eine schöne Aussicht.





Man kann schön über den Teutoburger Wald schauen.



Es geht wieder nach Hause. Unterwegs auf einem Parkplatz eine kurze Rast...



... und in Oelde noch eine Pizzeria ansteuern und etwas essen.



Zu Hause angekommen steht der Tacho bei 26.394 Kilometer. Die Tour war also 504 Kilometer lang und somit eine der kürzesten. Trotzdem hat sie Spaß gemacht, es gab viel zu sehen und die Ape lief völlig fehlerfrei.